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INTERNATIONAL SYMPOSIUM:

Spotlights on Music Therapy in Europe

Freitag, 27. Mai 2011, Haus der Musik/Wien

Anmeldung und Information: www.oebm.org

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WIENER SCHULE DER DIFFERENZIELLEN KLINISCHEN MUSIKTHERAPIE 

- EIN UPDATE


eine Fortbildungsreihe in 4 Modulen mit einem internationalen Studientag

Die Einführung der Musiktherapie in die klinische Praxis im Jahre 1957, die Gründung der „Österreichischen Gesellschaft zur Förderung der Musikheilkunde“ im Jahre 1958 und die Einrichtung des „Sonderlehrganges für Musikheilkunde“ an der Wiener Musikakademie im Jahre 1959 kennzeichnen die ersten Jahre institutionalisierter Musiktherapie in Österreich. Nach einer Periode der heterogenen Theoriebildung formierte sich in der Zeit zwischen 1970 und 1992 für die Musiktherapie der Wiener Ausbildung ein schulenspezifisches Paradigma, geprägt durch Prof. Alfred Schmölz, der die Ausbildung leitete.

Gekennzeichnet durch Begriffe wie „Einstimmung“, „Partnerspiel“, „Üben ohne Übung“, sowie durch das methodische Potential pentatonischer, tonaler und freier Improvisation entwickelte sich die „Wiener Schule der Musiktherapie“. Seit den 80er Jahren orientiert sie sich an den theoretischen Grundlagen der Psychotherapie vor dem Hintergrund tiefenpsychologischer und humanistischer Grundtheorien.

Vor diesem Hintergrund soll es unter anderem um folgende Frage gehen: In welcher Beziehung stehen aktuelle Begriffe wie z.B. Mentalisierung, Psychohygiene, Soziales Kompetenztraining  zur ursprünglichen Terminologie der Wiener Schule?

Zum Tagesablauf gehören Übersichtsreferate, Kurzvorträge, Demonstrationen, Kleingruppenarbeit und Plenardiskussionen. Internationale/Nationale Referenten sind klinisch sowie universitär tätige Musiktherapeuten mit Bezug zur Wiener Schule.


4. Modul: 26. Februar 2011   

9.00 - ca. 18.30 Uhr

Politische Dimensionen musiktherapeutischer Berufsausübung

Während der vergangenen Jahre war die Musiktherapie in Österreich damit beschäftigt, sich berufspolitisch zu etablieren. Nach der erfolgreichen Verabschiedung des Berufsgesetzes 2009 kann sich nun der Blickwinkel für andere politische Themen weiten: Wie geht die Musiktherapie innerhalb ihrer Arbeit mit politischen und gesellschaftlichen Problemen ihrer Patientinnen und Patienten um, und wie positioniert sich die Musiktherapie im alltäglichen intrainstitutionellen Rahmen? Diese Fragen werden im Rahmen des 4. Moduls der Fortbildungsreihe des WIM am 26. Feber 2011 diskutiert werden.

Drei Hauptvorträge werden die politischen Dimensionen der Musiktherapie nach innen und nach außen zum Thema haben, zusätzlich werden ergänzende Workshops zu diesen Themen angeboten. Weitere Impulsvorträge beleuchten die aktuelle Situation der Musiktherapie in Österreich sowie in Europa und zeigen Möglichkeiten einer politisierenden und emanzipierenden Wirkung auf Patienten. Wie immer wird der Tag mit einer Diskussionsrunde beendet werden.

Vorläufiges Programm:            pdfDownload (PDF)

Psychokonformität versus Psychodiversivität. Kritische Überlegungen zur gesellschaftlichen Verortung der Musiktherapie (Jan Sonntag, Dipl-Musiktherapeut (FH), Hamburg)
Migration und Traumatisierung. Gesellschaftspolitische und soziokulturelle Aspekte innerhalb eines aktuellen Praxisfeldes (Mag. Edith Wiesmüller, Wien)
Transgenerationale Interaktionen in der Musiktherapie (Prof. Dr. Tonius Timmermann, Augsburg)
Berufspolitische Dimensionen im europäischen Kontext. Von der Schwierigkeit, europäisch zu denken. (
Dr. Elena Fitzthum, Wien)
Pionier – Politik – Patient(ia) – Provocatio. 5 Jahre regionaler Pionierarbeit Musiktherapie am Beispiel des Bundeslandes Kärnten (Mag. Michael Stevic, Villach)
Gemeinschaftsfähigkeit – therapeutische Kategorie mit politischen Folgen? (Mag. Dr. Dorothea Oberegelsbacher, Wien)

Workshops:

A    Tonius Timmermann: Systemische Grundlagen transgenerationaler Interaktionen in der Musiktherapie
B    Jan Sonntag: MusiktherapeutInnen im Spannungsfeld institutioneller, politischer und ökonomischer Interessen: Wie kann ich unter diesen Umständen meinen KlientInnen helfen?
C    Edith Wiesmüller: Wie arbeite ich mit traumatisierten MigrantInnen? Fallbeispiele und Diskussion


Anmeldung

ZUR ONLINE-ANMELDUNG


Verbindliche Anmeldung bis spätestens 3 Wochen vor Seminartermin mittels Online-Formular bei erfolgter Einzahlung der Teilnahmegebühren auf das Konto des Wiener Instituts für Musiktherapie. Die Anmeldung ist erst nach Einlangen der Tagungsgebühr gültig. Bitte um Kenntlichmachung des Vor- und Nachnamens im Verwendungszweck der Überweisung bzw. Einzahlung!

Bei Stornierung bis zum Anmeldeschluss wird eine Bearbeitungsgebühr von € 20,- einbehalten. Danach folgt keine Erstattung. Die Nennung einer Ersatzperson ist möglich.

Begrenzte Teilnehmerzahl: 40 Personen (Teilnahme erfolgt nach Reihung der Anmeldung)

Ort:

Seminarraum der Caritas Socialis Rennweg, 1030 Wien, Oberzellergasse 1
öffentlich erreichbar: U3 Kardinal-Nagl-Platz, Fußweg ca. 10min oder 74A Rabengasse (Umstiegsmöglichkeit Landstraße oder Rochusgasse), Fußweg ca. 2min                                                                Umgebungsplan (pdf)
                                                                              

Kosten:

€ 90,- / Seminartag

Studenten im Diplomarbeitsstadium:
€ 50,- / Seminartag

Seminarunterlagen und Pausenkaffee sind im Preis inkludiert.
Mittagessen kann separat gebucht werden
(Menü ca. € 5,80).

Veranstalter:

Wiener Institut für Musiktherapie (WIM), Praterstraße 30/7, 1020 Wien
Bankverbindung: "
Wiener Institut für Musiktherapie"  Kto-Nr. 50 366 473 300, BLZ 12 000 (Bank Austria)
IBAN: AT97 1200 0503 6647 3300 / BIC: BKAUATWW






Rückblick:

1. Modul: 11. Oktober 2008

Begriffe der Wiener Schule der Musiktherapie im Verständnis aktueller Theoriebildungen 

Hauptreferent: Prof. Dr. Jos De Backer, Leuven

Programm:
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Bericht und Bilder vom 1. Seminartag am 11. Oktober 2008

European Conference EMTC: 17. Mai 2009

International Contributions to Music Therapy: History - Clinical Practice - Research

Programm:
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Bilder von der European Conference EMTC am 17. Mai 2009

2. Modul: 10. Oktober 2009

Differenzielle Indikation musiktherapeutischer Techniken und Interventionen

Hauptreferentin: Dr. Sandra Lutz-Hochreutener, Zürich


Berichte vom 2. Seminartag

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3. Modul: 24. April 2010

Menschenbild und Forschung in der Musiktherapie 

Hauptreferenten: Priv.doz. Dr. Christian Gold, PhD, Bergen/Wien und Prof. Dr. Hans Ulrich Schmidt, Hamburg/Augsburg

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